funksystem.jpg (10163 Byte) Funkanlagen

Funkanlagen repräsentieren den aktuellen Stand der Technik. Alle Komponenten zur Verbrauchserfassung (Heizkostenverteiler, Wasser- und Wärmezähler) sind mit einem Funkmodul versehen, das die aktuellen Verbrauchswerte mehrmals täglich über Funk an eine ebenfalls im Haus befindliche Zentrale übermittelt. Die Ablesung der Zentralen erfolgt per Chipkarte oder per Funkauslesung von außerhalb des Hauses und kann jederzeit vorgenommen werden.

Den höheren Gerätepreisen stehen eine Reihe Vorteile gegenüber: Da die Wohnungen für die Ablesung nicht mehr betreten werden müssen, brauchen die Wohnungsinhaber zur Ablesung nicht mehr anwesend sein. Zwischenablesungen (z. B. bei Nutzerwechsel) entfallen ebenso, da mit der jährlichen Hauptablesung auch die Verbrauchswerte der letzten 18 Monate erfasst werden und für die Abrechnung verfügbar sind. Darüber hinaus verringert sich die Gebühr für die Ablesung und Abrechnung der Geräte wegen des deutlich geringeren Ableseaufwandes und der höheren Datensicherheit.

Wegen der sehr geringen abgestrahlen Sendeleistung (ca. 10 mW) der Funkzähler und -verteiler ist eine gesundheitliche Gefährdung nicht gegeben. Zum Vergleich: Ein Handy sendet bei ungünstigen Bedingungen mit einer Leistung von bis zu 2 W, das enstpricht etwa der 200-fachen Leistung eines Funkverteilers. Hinzu kommt, dass die Übertragungszeit eines Funkprotokolles zur Zentrale nur den Bruchteil einer Sekunde beträgt. In der Übertragunsfreien Zeit ist die Sendeeinrichtung der Geräte abgeschaltet.